DIE VERGESSENE ENTGIFTUNGSTHERAPIE

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Der Hildegard-Aderlass nach Dr. Ewald Töth

 

In einer Zeit voller Umweltgifte, Stress und Überforderung erlebt eine uralte Heilmethode ihr Comeback: Der Hildegard-Aderlass. Sanft, gezielt und hochwirksam – entdecke, wie diese moderne Form der Blutreinigung Körper und Geist wieder ins Gleichgewicht bringt.

„Das Blut ist ein ganz besonderer Saft.“ – Goethe

 

Dein Blut strömt in einem beeindruckenden Netzwerk von rund 96.000 Kilometern Länge durch Deinen Körper. Es verbindet Organe, versorgt jede Zelle mit Sauerstoff und Nährstoffen und transportiert auf dem Rückweg Gifte und Stoffwechselrückstände ab. Grund genug, diesem lebenswichtigen „Saft“ Aufmerksamkeit zu schenken – nicht nur in der modernen Diagnostik, sondern auch, wenn es um Reinigung und Stärkung geht.

Aderlass – eine alte Heilmethode mit neuen Perspektiven

 

Der Aderlass hat eine lange Tradition. Schon in der antiken Sanskritmedizin und bei Hippokrates (460–377 v. Chr.) wusste man um seine schmerzstillende, krampf- lösende und entzündungshemmende Wirkung. Im Mittelalter war der Aderlass weit verbreitet – oft aller- dings unsachgemäß durchgeführt, was zu Infektionen und Kreislaufproblemen führte. Kein Wunder, dass diese Methode irgendwann in Vergessenheit geriet.

Hildegard von Bingen – eine Frau mit Weitblick

 

Hildegard von Bingen (1098–1179), Benediktinerin, Mystikerin und Heilkundige, hatte schon als Kind Visionen, die sie später in ihren berühmten Werken festhalten ließ:

– Scivias („Wisse die Wege“)
– Liber vitae meritorum („Das Buch der Lebensverdienste“)
– Liber divinorum operum („Das Buch der göttlichen Werke“)

Sie erkannte: Ist das Blut „überfüllt“ mit belastenden Stoffen, muss es gereinigt werden – idealerweise in den ersten sechs Tagen nach Vollmond, wenn die Körper- säfte am mobilsten sind.

Der österreichische Arzt Dr. Ewald Töth hat den Hildegard-Aderlass im Auftrag der Hildegard- Gesellschaft modernisiert.

Dabei kommen spezielle Laminar-Aderlassnadeln zum Einsatz, die einen nahezu schmerzfreien Einstich und einen schonenden Blutfluss ermöglichen. Anders als beim herkömmlichen Aderlass wird hier gezielt nur das schlackenreiche Blut entfernt – das belastete, nicht das wertvolle.

Warum der Aderlass auch heute so wichtig ist

 

Viele chronische Erkrankungen – Herzinfarkt, Schlag- anfall, Thrombosen, Embolien – hängen eng mit der Qualität des Blutes zusammen. Dauerhafter Stress, schlechte Ernährung, Umweltgifte und Bewegungs- mangel erhöhen die Blutviskosität (Zähflüssigkeit) und fördern Ablagerungen in den Gefäßen. Der Hildegard- Aderlass hilft, diese „Schlacken“ zu entfernen und das Blut wieder in Fluss zu bringen.

Wichtig: Diese Einschätzungen beruhen nicht auf klassischen Laborwerten, sondern auf jahrhunderte- alter Erfahrungsheilkunde kombiniert mit moderner Beobachtung. Der Begriff „Schlacken“ ist schulmedi- zinisch nicht exakt definiert – er steht symbolisch für belastende Stoffwechselreste, die sich im Körper ablagern und langfristig krank machen können.

Ein einziger Hildegard-Aderlass entspricht der Ent- giftungsleistung Deiner Leber von etwa sechs Monaten!

Die 5 Aderlass-Arten im Überblick

 

1.Der natürliche Aderlass, wie etwa Nasenbluten oder eine starke Menstruation, wirkt ungezielt regulierend auf den Körper.
2. Die Blutspende, bei der rund 500 ml Mischblut entnommen werden, kann das Immunsystem leicht schwächen.
3.Der schulmedizinische Aderlass wird in Notfällen, etwa bei einer Bluthochdruckkrise, eingesetzt und kann akut lebensrettend sein.
4.Der naturheilkundliche Aderlass, bei dem etwa 200 ml Mischblut entnommen werden, hat eine teilweise entgiftende Wirkung.
5. Der Hildegard-Aderlass, bei dem gezielt 100–200 ml schlackenreiches Blut entfernt werden, wirkt entgiftend, immunstärkend und regulierend.

Wie erkennst Du „schlackenreiches“ Blut?

 

Beim Hildegard-Aderlass wird gezielt das belastete Blut entfernt – erkennbar durch:

– Farbe & Konsistenz: Anfangs dunkel, dick, zäh; später heller, dünnflüssig
– Fraktalmuster: Typische Strukturen auf der Oberfläche nach dem Gerinnen
– Fließverhalten: Hinweise auf Eiweißüberschuss oder toxische Belastung
– Dein Empfinden: Nach dem Aderlass fühlst Du Dich oft leicht und gestärkt, nicht erschöpft
– Der richtige Zeitpunkt: Nur in den ersten sechs Tagen nach Vollmond mobilisierst Du diese belastenden Körpersäfte optimal

So läuft ein Hildegard-Aderlass ab

 

Vorbereitung
– Zwischen dem 1. – 6. Tag nach Vollmond ist der Hildegard-Aderlass möglich
– Am Morgen: nichts essen, nichts trinken, keine Zähne putzen, nicht rauchen
– Leichte, alkoholfreie Kost am Tag davor

Ablauf
– Die passende Vene wird ertastet
– Der Einstich mit der Laminar-Nadel ist sanft und kaum spürbar
– Es werden ca. 100–200 ml Blut entnommen
– Der Aderlass endet, wenn das Blut heller wird oder die maximale Menge erreicht ist
– Fraktalmuster geben Dir und dem Therapeuten wertvolle Hinweise auf Deinen Gesundheitszustand

Nach dem Aderlass
– 3 Tage lang leichte Kost

– 2 Tage keine Sauna, kein Leistungssport

– Viel Wasser trinken

Eventuell eine Sonnenbrille tragen – Deine Augen sind jetzt besser durchblutet

Wer darf den Hildegard-Aderlass durchführen?

 

Der Hildegard-Aderlass darf ausschließlich von Ärzten oder diplomierten Pflegefachkräften HF mit Berufsausübungsbewilligung angeboten werden, die die spezielle Ausbildung bei Dr. med. Ewald Töth in Österreich absolviert haben. Nur diese Fachpersonen dürfen die originalen Aderlass Laminar Nadeln beziehen und arbeiten nach den Vorgaben der Methode.

Interessierst Du Dich für die Ausbildung?

 

Ich biete den Hildegard- Aderlass nun schon seit 15 Jahren regelmäßig und mit großer Freude an. Auch eine ausführliche Aderlass Broschüre kann bei Interesse kostenlos bei mir bestellt werden.

Ich bin der Meinung, der Hildegard-Aderlass ist eine tiefgehende, ganzheitliche Reinigung für Körper und Geist. Er entgiftet, stärkt Dein Immunsystem und hilft Deinem Körper, wieder ins Gleichgewicht zu kommen. In einer Welt voller Belastungen ist diese uralte Methode aktueller denn je.

Autorin

Franziska Schäublin

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