Das Pachamama Festival

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Natur – Verbindung – Inspiration


Mirjam Spörri – leidenschaftliche Pachamama-Festival-Besucherin


Das fünftägige Pachamama Festival ist für mich einzigartig und zutiefst wundervoll. Die spürbare Energie an diesem magischen Ort in den Schweizer Bergen, die tiefe Verbundenheit zur Natur, zu den Menschen und zum Universum machen dieses Festival so besonders. Eine grosse Gemeinschaft kommt hier zusammen – kraftvoll, achtsam und präsent. Viele Menschen auf einem Flecken Erde, und doch tragen alle eine ähnliche Energie und Absicht in sich. Es gibt keinen Alkohol, keine Drogen und auch kein Fleisch auf dem Gelände. Stattdessen begegnen sich die Menschen entspannt, respektvoll und herzlich.


Die Ankunft


Von der ersten Minute an ist spürbar: Alle sind mit Herzblut bei der Sache. Wir wurden unglaublich herzlich empfangen. Alles ist mit viel Hingabe gestaltet und bis ins Detail durchdacht. Der Eingang führt in ein grosszügig eingerichtetes Infozelt, das gleichzeitig als Treffpunkt für viele Workshops dient – ein Ort des Ankommens, Orientierens und ersten Verbindens.


Die Zeltplätze sind gross, weitläufig und gut verteilt. Wir konnten uns unseren Platz selbst aussuchen und hatten sofort das Gefühl, angekommen zu sein.


Die grosse Zeremonie zu Beginn des Festivals habe ich besonders intensiv erlebt. Ich spürte eine tiefe Verbundenheit mit dem Land, der Gemeinschaft und mir selbst. Alle Teilnehmenden bildeten einen grossen Kreis. Das Organisationsteam trat mit Fackeln und Räucherwerk in den Kreis, lud die vier Himmelsrichtungen ein und erwähnte in Dankbarkeit die umliegenden Berge.


Wir nahmen Verbindung auf – miteinander und mit dem Land, das Teil des Parc Ela, dem grössten Naturpark der Schweiz, ist.


Die grosse Frage an uns alle lautete:

Warum bist du hier an diesem Festival?


Für mich ist die Antwort klar: die Verbindung zu Mutter Natur, die Verbindung zu mir selbst und die wundervolle Gemeinschaft, die hier entsteht.


Das Festival beginnt offiziell mit dem gemeinsamen Entzünden des Heiligen Feuers. Es brennt während aller fünf Tage und wird zu einem zentralen Ort der Begegnung, der Stille, des Austauschs und der Erinnerung.



Workshops und Zeremonien


Das Pachamama Festival bietet eine beeindruckende Vielfalt an Workshops und Zeremonien – für Gross und Klein. Der Morgen kann mit Eisbaden im Fluss beginnen, während auf der Hauptbühne bereits um 07:30 Uhr getanzt und gebetet wird. Alternativ kannst du Yoga praktizieren oder dich in eine Sound Meditation fallen lassen.


Danach öffnen sich die Tore zu kreativen und spirituellen Angeboten: Wildjodeln, Breathwork, Heil-Wildpflanzen-Kurse, Malen mit Naturpigmenten und vieles mehr. Mir fiel es jedes Mal schwer, mich zu entscheiden. Ich besuchte den Kurs von Sana – Kräuterliebelei, in dem wir unser eigenes Räucherwerk herstellten. Gemeinsam mit meinem Sohn wählten wir den Geomantie-Workshop und pendelten Wasseradern aus. Mein Sohn war völlig fasziniert – und dass es bei uns beiden funktionierte, machte dieses Erlebnis umso magischer.



Tanz und Live-Musik


Das Festival war für mich voller Highlights und Überraschungen. Der Elemental Dance von Jelena Devi war eine davon. Barfuss in der Wiese zu tanzen, getragen von faszinierenden Beats und Jelenas kraftvollen Vocals, war pure Lebensfreude.


Die verschiedenen Künstler:innen sind unglaublich vielseitig – und doch vereint sie alle dieselbe Absicht. Genau das fühlte sich für mich so magisch an. Es ist für jede:n etwas dabei. Besonders schön finde ich auch, dass nicht durchgehend Musik läuft: Jeden Tag gibt es bewusst eine Ruhepause zwischen 14:00 und 16:00 Uhr.


Die Feuershow am Freitag war atemberaubend, danach wurde bis Mitternacht weitergetanzt. Ein ganz besonderes Highlight war für mich der Auftritt von Sam Garrett am Sonntag, kurz vor dem Ende des Festivals – ein emotionaler, verbindender Abschluss.



Für Kinder


Was mich vor zwei Jahren erstmals motiviert hat, ans Pachamama Festival zu gehen, war eine Werbung, in der Kinder gezeigt wurden, die frei in der Natur spielen. Fünf Wochen Sommerferien standen bevor – und ich kaufte spontan Tickets und lieh mir ein Zelt.


Heute kann ich sagen: Kinder sind hier nicht nur willkommen, sie sind ein selbstverständlicher Teil des Festivals. Sie werden integriert, gesehen und haben ihren eigenen Bereich. Da es keine berauschenden Stoffe auf dem Gelände gibt, fühlte ich mich jederzeit sicher. Mein Sohn konnte sich frei bewegen. Natürlich liegt die Verantwortung bei mir – doch alles fühlt sich leicht, entspannt und getragen an.


Es gibt viele Familien und unzählige Angebote für Kinder jeden Alters: eine Luftakrobatik-Show zum Mitmachen, Kindergeschichten, ein Clown, ein ganzes Spielzelt voller Fantasie – und natürlich ganz viel Platz in der Natur.


Ein echtes Paradies für Kinder und für Eltern, die ihre Ferien bewusst und gemeinsam verbringen möchten.



Silent Area


Zur Silent Area führt ein Weg durch einen naturbelassenen Wald – bis zu einem Tor, das einen magischen Ort mit atemberaubender Bergsicht öffnet. Hier gibt es Healing-Stände, eine Schwitzhütte, einen Kristalltempel und eine Jurte, in der verschiedene Zeremonien stattfinden.


Beim Silent Fire kannst du die Kraft des Feuers in der Stille auf dich wirken lassen und tief in dich aufnehmen. Ich finde es wunderschön, dass das Festival diese beiden Qualitäten vereint: lebendige Gemeinschaft und tiefe Ruhe. Egal, wonach dir gerade ist – du findest immer einen passenden Ort.



Marktplatz


Der Marktplatz im Zentrum des Festivals ist der Treffpunkt der Gemeinschaft. Hier kannst du Neues entdecken, grossartiges Essen geniessen und mit Freund:innen zusammensitzen. Es gibt eine grosse Auswahl an vegetarischem und veganem, möglichst regionalem Essen.


Die Marktstände sind gefüllt mit liebevoll hergestellten, einzigartigen Produkten von kleinen Brands. Ich habe es sehr genossen, zu probieren, zu stöbern, zu geniessen – und mir besondere Erinnerungsstücke mit nach Hause zu nehmen.



Der Abschluss


Wie zu Beginn gab es auch zum Ende eine Abschlusszeremonie im Kreis – in Dankbarkeit für alles Erlebte: die Begegnungen, die Verbindungen und die Liebe, die während aller fünf Tage so deutlich spürbar war.


Während des gesamten Festivals bin ich nur fröhlichen, offenen Menschen begegnet. Wir haben geplaudert, getanzt, gefeiert und gelacht. Mit einem aufgeladenen Herzen, vollem Akku und unzähligen schönen Erinnerungen sind wir schliesslich wieder nach Hause gefahren.


Ein Festival, das nachklingt – lange über die fünf Tage hinaus..

Autorin

Mirjam Spörri

Heilmedium | Heilkreis-Leiterin | AromaTouchTM-Anwendungen Aromafachberaterin | Kakao Zeremonien | Seelenduft

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