Ein Traum manifestiert

Bildschirmfoto 2024-04-25 um 20.32.06

Buchbeitrag von Dr. Bruno Wildhaber

Ein Hemd allein fliegt in Richtung Wolkenwelt

Vor langer Zeit hat ein Onkel seinen zwei Neffen eine Gute-Nacht-Geschichte erzählt. Über kaum zu fassende Umwege führte diese Erfahrung nicht nur zur physischen Manifestation eines Traumes, sondern vermittelte Einsichten, die sich nach und nach zu einer wirklichen Passion entwickelten.

Der besagte Onkel führte tagsüber eine sehr erfolgreiche Praxis, in der die Psyche des Menschen in Verbindung mit körperlichem Leid im Vordergrund stand.Gesundheitliche Probleme zu analysieren und zu lösen waren sein Alltag, und er scheute keine Herausforderung, solange er einem Menschen helfen konnte. Als seine zwei Neffen ganz unterschiedlich auf die vom Onkel erfundene Geschichte reagierten, hatte dieser eine Idee.

„Was bräuchte eine Geschichte, um beim Zuhörer die Sinne so anzuregen, dass sie sich neurologisch positiv auf den ganzen Organismus auswirken würde?“

Gedacht getan – eine Liste mit allen erdenklichen Aspekten wurde erstellt und in einer Akte namens „Someday Maybe“ (irgendwann vielleicht mal) abgelegt. Wochen oder Monate später hatte der Onkel einen Traum, der ihn nicht mehr losließ und den er unbedingt niederschreiben musste.

Dieser Traum ist nun als das Buch „Ein Hemd allein fliegt in Richtung Wolkenwelt“ gedruckt und erhältlich.

Wie du dir vorstellen kannst, bin ich Dr. Bruno Wildhaber, der Onkel, der seinen zwei Neffen vor langer Zeit einmal eine Gute-Nacht-Geschichte erzählte.

Klappentext:

Ein Hemd allein fliegt in Richtung Wolkenwelt

Kein Zuhause, keine Familie, ja nicht einmal einen Namen.

Das ist die Geschichte eines kleinen Jungen, der eine Gabe besitzt, die andere Menschen in Erstaunen versetzt und um die er gleichzeitig beneidet wird. So sehr, dass er immer wieder fliehen muss. Die Flucht wird zu einer Reise, die bei Mario und seiner Frau Maria zu enden scheint. Zum ersten Mal in seinem Leben wird der Junge liebevoll aufgenommen, fühlt Wärme, Zuneigung und Geborgenheit. Es scheint, als lächle ihm das Glück endlich zu.
Doch bleiben kann er nicht. Der Wunsch, einen Namen für sich zu finden, ist zu stark. Was folgt, ist eine Geschichte voller Metaphern mit einem Spiegelbild, das nicht sein Antlitz zeigt, sondern das eines kleinen Mädchens.

Findet der Junge mit Hilfe seines Ebenbilds einen Namen für sich? Bringt ihn die Reise zurück zu Mario und Maria? Und welchen Wegzoll leistet er, um die letzten Hürden zu meistern?

Als ich vom besagten Traum aufwachte, wurde mir schnell klar, dass ich unmöglich wieder schlafen konnte, bevor der Traum niedergeschrieben war.
Ich darf vielleicht vorab erklären, dass ich seit dem siebten Lebensjahr durch Träume begleitet, geführt und auf tiefste Art und Weise immer wieder belehrt werde. So ist es kein Wunder, dass Träume immer schon ein zentraler Teil meines Daseins waren und bis heute noch immer sind.

Der Traum, von dem ich hier berichte, war bis zu dieser Nacht die klarste, intensivste und ausführlichste Geschichte, an die ich mich erinnern konnte. Als der Traum zu Papier gebracht war, erinnerte ich mich an die Liste in der „Someday Maybe“-Akte.
Zu meinem Erstaunen waren alle Punkte, die ich damals als mentale Übung in der Akte hinterlegt hatte, in meinem Traum enthalten. Charaktere, Thematiken, psychologische Anregungen, Metaphern sowie mythologische Erklärungen fanden sich spielerisch im Spiegelbild meiner eigenen Ambitionen wieder.

So kam es, dass eine zwischenmenschliche Analyse von Geschichte und Zuhörer den Weg zu einer lockeren mentalen Übung führte, die dann via feinstoffliche Welt der Träume zu einem Buch wurde.

„Ein Hemd allein fliegt in Richtung Wolkenwelt, hat bei jedem Zuhörer wunderbare Gedanken ausgelöst. Bei Kindern im Schulalltag wie auch bei Eltern habe ich nur positive Rückmeldungen erhalten. Mit keiner anderen Geschichte habe ich je so viele lebendige Momente beim Vorlesen erlebt.” F. Casutt, ehem. Primarlehrerin

Hintergrund und so viel mehr:

Als mir die Anatomie im Seziersaal während meines medizinischen Studiums nähergebracht wurde, schlich sich bei mir eine Faszination für die Neurologie ein.

Es war die Zirbeldrüse, die mich unerklärlich in ihren Bann gezogen hatte. Erst viel später wurde mir klar, weshalb dieser winzige Teil des Gehirns mich so fasziniert hatte.

Nach einigen Jahren der Praxis konnte ich für mich unmissverständlich eine Monognose deklarieren – der Mensch ist ein psycho-somatisches Wesen. Diese Deklaration führte mich wieder über kaum zu fassende Umwege auf einen für mich neuen Weg. Das neue Thema: Schlafen / Träumen / Heilen.

Alle drei Teile – also Schlafen, Träumen und Heilen – sind in Struktur, Funktion und mystischer Klarsicht in direkter Verbindung zu modernen, wissenschaftlichen Erläuterungen.

In anderen Worten; Melatonin regelt die zirkadianen Rhythmen (biologische Uhr), Dimethyltryptamin (DMT) ist das Traummolekül und in so mancher Religion wird die Zirbeldrüse als spirituelles Verbindungsorgan gefeiert.

Die Anatomie der Zirbeldrüse, die biochemischen Hintergründe, wie auch die mythologischen Verbindungen formten sich für mich zu einem 3-D-Bild und mir wurde klar, weshalb mich die Zirbeldrüse immer und immer wieder zu sich gerufen hatte.

Ohne die Faszination dieser kleinen Drüse, die oft und nicht ganz akkurat als Das dritte Auge tituliert wird, hätten sich die Teile des Triviums – Schlafen / Träumen / Heilen – wahrscheinlich nie gefunden.

Zurück zum Träumen:

Träume sind keine Schäume. Sie sind Wegweiser, Lehrer oder gar Begleiter in ein paralleles Bewusstsein, in dem es keinerlei Limitationen gibt. Ein Traum kann auch wie ein Überdruckventil agieren und gestaute Energien entladen.

In anderen Worten: Wir müssen Schlafen, wir müssen Träumen, nicht nur um zu heilen, sondern um überleben zu können.

Für mich sind Träume eine Verbindungsmöglichkeit zu spirituellen Ebenen, in denen ich Zugang zu Informationen habe, zu denen mein rational programmiertes Hirn nur limitierten Zugang hat.

So schlafe gut, träume viel und ich wünsche dir gute Gesundheit.

Weitere Artikel

Meine Reise zu den Kristallen

Kristalle sind älter als die Menschheit. Sie tragen die Ruhe der Erde in sich und verbinden Natur, Wissenschaft und Wahrnehmung. Eine persönliche Reise zu ihrem Ursprung – von den Schweizer Bergen bis zu den Minen dieser Welt.

Weiter »

Erkenne deine Potenziale im Gesicht

Das taoistische Gesichterlesen liefert wertvolle Hinweise und mehr
Wen siehst du, wenn du dich im Spiegel betrachtest? Ist das wirklich das, was dich ausmacht, oder ist es das Produkt übernommener Überzeugungen, Muster und Prägungen?

Weiter »

Sinn und Zweck der Physikalischen Medialität

In einer Zeit, in der viele Menschen nach innerem Halt und spiritueller Tiefe suchen, erlebt eine uralte Praxis ihre Wiederentdeckung: die Physikalische Medialität. Sie öffnet den Raum für sichtbare Begegnungen mit der geistigen Welt – voller Licht, Liebe und Heilung. In der Stille und Dunkelheit dieser heiligen Zeremonien finden wir zurück zu unserer wahren Natur, zu Vertrauen, Verbundenheit und dem Bewusstsein, dass alles Leben eins ist.

Weiter »

Was der Bart über den Mann verrät

Ob prächtiger Vollbart oder glattrasiertes Gesicht – der Bart ist mehr als bloßes Körperhaar. Er ist Ausdruck von Identität, Symbol für Männlichkeit und ein Statement, das über Jahrhunderte hinweg Kulturen geprägt hat. Doch was macht den Bart so besonders, und welche Botschaften trägt er in sich?

Weiter »

Weißes Haar – sexy oder alt?

Schon gewusst? Wenn unser Haar seine Farbpigmente verliert, wird es nicht einfach nur weiß – es zaubert mit den verbleibenden Farbtönen ein wahres Spektrum an Graunuancen! Ein Kunstwerk der Natur, das jede Frau auf ihre ganz eigene, unverwechselbare Weise trägt. Diese Grautöne sind mehr als nur Haarfarbe – sie sind ein Statement! Sie erzählen Geschichten, spiegeln deine Persönlichkeit und dein Leben wider. Hast du schon einmal darüber nachgedacht, wie kraftvoll und faszinierend es sein kann, diese Farbenpracht stolz zu tragen?

Weiter »

Seelenmusik

Was ist Seelenmusik? Diese Frage stellt sich immer wieder, und die Antwort darauf ist so vielschichtig wie die menschliche Seele selbst. Seelenmusik geht weit über das bloße Hören hinaus – sie berührt tief, heilt und verbindet uns mit dem Innersten. In diesem Artikel beleuchten wir die faszinierende Welt der Seelenmusik, ihre Bedeutung, ihre Geschichte und die tiefgreifende Wirkung auf Körper, Geist und Seele.

Weiter »

Der Weg der Liebe

Viele Wege führen zu innerem Wachstum und spiritueller Erleuchtung. Ein besonders kraftvoller und tiefgehender Pfad ist der der Munay Ki Riten.

Weiter »

Kollektiv kontrolliertes Scheitern

Wie oft nehmen wir uns vor, unser Leben zu ändern, nur um wenig später in alte Muster zurückzufallen? Jedes Jahr aufs Neue machen wir uns Vorsätze, die wir nicht einhalten. Doch was passiert auf energetischer und unbewusster Ebene, wenn wir uns selbst immer wieder enttäuschen? Dieser Artikel beleuchtet das Phänomen des kollektiven Scheiterns und gibt wertvolle Tipps, wie du aus diesem destruktiven Zyklus ausbrechen kannst, um deine Ziele tatsächlich zu erreichen.

Weiter »
Nach oben scrollen