Mein Weg zurück zur Musik
Der Ursprung: Musik war immer da
Ich komme von der Musik. Schon immer. Aber mein Weg war nicht linear.
Am Anfang war ich glücklich mit Jazz, Pop, Gast-Features und meinen Bands. Doch irgendwann machte sich eine Leere breit – vor allem, als ich mich als Mensch weiterentwickelte und damit auch als Künstlerin. Ich kam nicht mehr klar mit der Musikszene, hatte keine Lust mehr, in Clubs zu spielen. Ich sehnte mich nach etwas anderem: nach Tiefe, Präsenz und echter Resonanz.
Ich besorgte mir eine Loopstation und startete ein Soloprojekt. Nach etwa 20 Konzerten begann es Freude zu machen – und doch war es sehr anstrengend. Ich war ständig im Kopf: Technik, Timing, Knöpfe, Struktur und wieder Technik. Kein Flow, keine Leichtigkeit. Ich war permanent im Frontalhirn präsent. Und das ist für mich kein Musik machen.
Ich wollte mit allen Sinnen Musik machen. Ich sehnte mich nach Flow und Präsenz. Also stoppte ich – und hörte ganz auf, Musik zu machen.
Jahre der Suche: Therapie, Heilung, Entwicklung
In den folgenden Jahren absolvierte ich Ausbildungen in EMDR, systemischer Therapie, psychologischer Beratung, Soundhealing und bestand die Prüfung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie. Jede Ausbildung war wertvoll. Und doch blieb das Gefühl: Etwas fehlt noch.
Ich konnte nicht benennen, was es war. Aber ich wusste, dass mein Weg noch nicht vollständig war.
Der Wendepunkt: Pflanzen, Stimme und lebendige Resonanz
Der Wendepunkt kam ohne Vorwarnung.
Ich kaufte mir eine Wasserstoffflasche. Weil sich das Wasser so gut anfühlte, gab ich es auch meinen Pflanzen. Und dann geschahen Dinge vor meinen Augen, die ich nicht für möglich gehalten hätte: Pflanzen entwickelten riesige Blüten, wuchsen völlig außer Rand und Band. Schnittblumen blieben wochenlang frisch und vital.
Das beeindruckte mich so sehr, dass ich begann, sie zu besingen – ganz intuitiv.
Dabei merkte ich etwas, womit ich nicht gerechnet hatte: Meine Stimme war zurück. Die Leichtigkeit, die durch die Menopause verloren gegangen war, war wieder da. Ich sang weiter für die Pflanzen – und sie reagierten.
Ich sah Blüten, die sich vor meinen Augen öffneten. Tulpen, die sich zur Musik bewegten. Pflanzen, die sich spiralförmig in sich selbst drehten. Und als ich einer Pflanze zum ersten Mal ihre eigene Musik vorspielte, lief ein sichtbarer Schauer durch sie hindurch.
So, singend mit den Pflanzen, formte sich langsam eine neue Musikwelt in mir. Aber ein Element fehlte noch – und ich wusste nicht, welches.
Die Begegnung mit den Klangschalen
Als ich zum ersten Mal Kristallklangschalen hörte, war mir sofort klar: Das ist es.
Ich kaufte mein erstes Set, kombinierte es mit der Pflanzenmusik – und eine neue Klangwelt begann sich in mir zu entwickeln.
Im Mai des letzten Jahres reiste ich nach Ägypten. In einer Katakombe im Tempel von Dendera durfte ich 20 Minuten meditieren. Dabei hatte ich eine lebendige Vision: Ich sah eine große Halle voller Licht, voller Menschen, voller Klang. Überall standen Schalen, die ich noch nie zuvor gesehen hatte – leuchtend, klar, von unglaublicher Schönheit. Ich spielte sie, und sie klangen so exakt, so heilend, so lebendig.
Und ich hörte innerlich:
„Finde diese edelstein-infundierten Quarz-Klangschalen.“
Ich suchte wochenlang. Ich telefonierte mit Manufakturen in China, sprach mit Herstellern weltweit. Doch alle sagten: Was du suchst, gibt es nicht. Perfekt gepitchte, edelsteininfundierte Kristallschalen? Unmöglich.
Aber ich hatte sie gesehen.
Nach vielen Absagen fand ich schließlich eine Manufaktur, die sagte:
„Neun Steine funktionieren. Und ja, wir können exakt pitchen – auf null bis fünf Cent genau.“
Das ist so präzise wie ein Konzertflügel in der Philharmonie. In diesem Moment wurde Resonance Reset™ geboren.
Klang als Architektur
Ich ließ meine ersten Sets bauen – nach musikalischem Konzept, exakt gestimmt, mit Klangbewusstsein. Chakra-Sets mit acht Tönen inklusive Soul Star Chakra. Solfeggio-Frequenz-Sets, die nicht oktaviert sind, sondern in ihrer reinen Form erklingen. Pentatonik-Sets. Tiefe Töne. Neue Kombinationen.
Was ich zunächst nur für meine eigene Arbeit konzipiert hatte, wurde zu einem spirituellen Start-up. Denn ich dachte mir: Wenn ich mich über diese Schalen so freuen kann, gibt es bestimmt auch andere, die mit ihnen in Resonanz gehen.
Für meine Klangbäder bedeutet das heute: Ich arbeite mit bis zu 26 Schalen gleichzeitig. Ich stehe, bewege mich, layere Klang. Ich nutze Loops, Naturgeräusche, Percussion und Atmosphären. Mein Setup erinnert eher an ein multidimensionales Konzert als an ein klassisches Klangbad.
Ich arbeite mit Entrainment-Zuständen, baue Klangbilder, die den Kopf in Theta-, Alpha- oder Delta-Frequenzen führen. Mein Anspruch ist Studioqualität – auch auf YouTube.
Soundhealing als multidimensionaler Raum
Soundhealing ist für mich mehr als Klang. Es ist ein lebendiges Feld, in dem Resonanz entsteht – zwischen Mensch, Natur, Stimme und Frequenz.
Rückblickend ergibt alles Sinn: Mein Jazz-Background erlaubt es mir heute, völlig frei und intuitiv über Klänge zu improvisieren. Genau darin liegt meine musikalische Freiheit. Es ist ein Fließen, das von innen kommt.
Die Pflanzen, die Schalen, die Frequenzen – sie tragen und antworten.
Und genau das ist für mich Musik.
Die 5 Ebenen des Soundhealing
1. Musikalische Struktur & Melodie
Ein harmonisches Gerüst, das trägt, leitet und Orientierung gibt.
2. Präzision der Frequenz
Pitchgenaue Stimmung bis auf wenige Cent – für klare, stabile Resonanz.
3. Frequenz der Materialien
Die Schwingung des infundierten Edelsteins und des Quarzes, der als Verstärker wirkt.
4. Intention
Wirkt in beide Richtungen: meine Intention im Feld – und die des Zuhörenden, der etwas empfangen oder transformieren möchte.
5. Entrainment
Wechselseitige Abstimmung: Die Schalen entrainen Körper und Gehirn. Ich werde beim Spielen von ihnen entrained. Die Pflanzen reagieren auf meinen Gesang, ich auf sie – und sie wiederum auf die Schalen. Ein zirkuläres System von Resonanz.
Das ist Resonance Reset™.
Autorin

Nathalie Claude
„Ich kreiere Räume, in denen du wieder in Kontakt mit dir selbst kommen kannst. Gemeinsam sind wir im Feld – eingewoben in die Frequenzen von Natur, Stein und Pflanze. Es ist eine Rückverbindung mit dem, was immer schon da war.“
